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Ausflug zum Vitra Campus in Weil am Rhein

Kürzlich machten sich 28 Damen vom „Club der Frau“ bei etwas unbeständigem Wetter auf den Weg zum Vitra Campus in Weil am Rhein -  das angesagte Museum für Möbeldesign. Schon bei der Einfahrt  auf das Gelände beeindruckte die imposante Architektur. Wer sich ein wenig mit Architektur beschäftigt hatte, erkannte die Handschrift von Frank Gehry. Ein außergewöhnlicher Architekt und Designer, kanadisch-US-amerikanischer Herkunft.

Ein Höhepunkt im dortigen Campus ist der Flagshipstore, erbaut von Herzog & de Meuron. Hier wird die gesamte Home Collection erlebbar. Zeitgenössische Designer zeigen die neuesten Entwürfe an Möbeln und Accessoires, welche auch Inspiration für das eigene Heim bieten könnten. Die Ausblicke der oberen Stockwerke lassen diese zu einem Erlebnis werden.

Das Vitra Schaudepot wurde den Besuchern im Zuge einer Führung näher gebracht. Es vermittelt eine umfassende Übersicht über die Geschichte moderner Möbel. Über Tendenzen und Stile, Protagonisten und Produzenten, über echte Innovationen und gescheiterte Experimente. Zudem wird die Entwicklung des Stuhldesigns über einen Zeitraum von Jahrhunderten gezeigt. Der Sammelleidenschaft der schweizerischen Familie Fehlbaum ist dies alles zu  verdanken, da sie das Gelände zur Verfügung stellten. Allein ca. 7000 Stühle wurden zusammengetragen. Die Bandbreite erstreckt sich über Holz-, Metall und Kunststoffstühle, deren Designer u.a. Thonet, Eames und Breuer – um nur einige zu nennen – waren. Nach dem Tod von C+ R Eames hat man sein Büro originalgetreu rekonstruiert und für Besucher ausgestellt.

Beeindruckt von dem Erlebten ging die Fahrt nach der Führung weiter in Richtung Vogtsburg, wo eine ausgedehnte Rast in einem empfehlenswerten Winzerhaus eingelegt wurde.

Der Club der Frau in Hamburg

Die diesjährige Clubreise führte die reisefreudigen Mitglieder nach Norden in die Hansestadt Hamburg.

Früh um 06:30 Uhr ging die Fahrt los. Die erste Station war die Residenzstadt Celle. Bei einem geführten Rundgang konnte die Gruppe einen ersten Eindruck gewinnen. Nicht allen war bekannt, dass Celle das größte zusammenhängende Fachwerkensemble Europas beherbergt. Bei genauerem Hinsehen erkannte man viele schöne Details. Lauschige Innenhöfe befinden sich hinter der geschlossenen Häuserfront.

Und weiter ging die Fahrt nach Hamburg. Nachdem das Abendessen im Fischrestaurant „Störtebecker“ serviert wurde war spätestens jetzt allen klar, Hamburg ist kein Traum sondern Wirklichkeit.
Nach einer ruhigen Nacht fuhren die Damen voller Neugier zur Elbphilharmonie. Die Besichtigungstour führte über die Plaza durch die Foyer Bereiche bis zum Herzstück – dem großen Konzertsaal. Dort bekamen sie einige akustische Kostproben zu hören. Das Gebäude selbst ist ein imposanter Bau mit einer eigenwilligen und doch harmonischen Architektur.

Anschließend nahm Käpt’n Schwarz die Gruppe mit zu einer Hafenrundfahrt. Dies ist ein Muss für jeden Hamburg Besucher. Vorbei an großen und kleinen Containerschiffen ging die Fahrt. Die Sichtweise vom Wasser aus ist eine ganz besondere. Die Hobbyfotografen waren voll in ihrem Element.

Wieder an Land begann eine kleine Stadtführung. Das Rathaus hatte es den Damen besonders angetan. Dieser Neorenaissansbau aus dem 19. Jh. prägt das Stadtbild. Besondere Akzente setzt der 112 m hohe Rathausturm. Nicht nur die äußere Fassade, ebenso beeindruckend waren die prächtigen Räume, in denen das Parlament zu Hause ist.

Zurück im Hotel war reichlich Zeit sich zu entspannen. Dann stieg die Spannung, denn jetzt stand ein Konzert im großen Saal der Elbphilharmonie auf dem Programm. Die Königliche Kapelle Kopenhagen spielte Werke von Edward Elgar, Modest Mussorgsky u.a. Dieses Hörerlebnis sprach alle Sinne an und versetzte die Damen in eine andere Welt.

Nach diesem ereignisreichen Tag kehrte erstmal Ruhe ein. Der nächste Tag in Hamburg führte die Damen in das Gewürzmuseum in der Speicherstadt. Für die Nase war es eine Reise in ferne Länder. Bei einem Vortrag über Gewürze und Heilkräuter konnte sich die Gruppe mit einer Tasse Zimtkaffee und einem Stück Butterkuchen stärken. Dann ging die Türe auf und herein kam der Gewürzkaufmann Lange, ein echter „Hamburger Pfeffersack“, der die Damen in die historische Speicherstadt des 19. JH. mitnahm. Die Hamburg-Besucher erwartete Wilhelminische Backsteingotik mit Giebeln und Türmchen.

Erneut stiegen die Damen in den Bus und fuhren ins „Alte Land“. Viele kennen Hamburg aber das Alte Land – wo ist das? Gleich hinter Hamburg. Eine Landschaft topfeben mit einer Apfelplantage neben der anderen. Holländische Siedler errichteten vor knapp 900 Jahren die ersten Deiche, legten Entwässerungskanäle an und machten das Land urbar. Mit der Gästeführerin, die in der Originaltracht gekleidet war, machte die Gruppe eine Rundfahrt durch das größte zusammenhängende Obstanbaugebiet Nordeuropas. In Jork, einem malerischen Dorf wartete schon die Obstbäuerin mit Kaffee und Apfelkuchen auf die Damen. Sie erzählte wissenswertes über den Obstanbau und die Lagerung von Äpfeln.

Wieder zurück ging es zum Abschied auf die Reeperbahn. Im ältesten Speiselokal, dem „Hamburger Veermaster“ wurde das Abendessen eingenommen.

Nun hieß es Koffer packen. Auf der Heimreise wurde noch ein Stopp im Sprengel-Museum in Hannover eingelegt. Es zählt zu den bedeutendsten Museen der Kunst des 20. und 21. Jh. Die weitere Heimfahrt gestaltete sich recht mühsam. Wie sagte der Busfahrer so nett: “Ich habe keine Mühen und keinen Stau gescheut um sie nach Hause zu fahren.“

Von der Gewürzinsel Sansibar zum Globe-Theater Schwäbisch Hall

– kontrastreicher kann kein Ausflug sein –

Der diesjährige Partnerausflug des Clubs der Frau Bietigheim-Bissingen e.V. führte die Damen und Herren zuerst zur Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall in Wolpertshausen. Nach der sehr freundlichen Begrüßung erwartete die Teilnehmer ein hoch interessanter Vortrag nebst Film. Rudolf Bühler gründete 2001 Ecoland Herbs & Spices. Inzwischen werden biologische Gewürzprojekte in Indien, Serbien, Sansibar und Hohenlohe betrieben. Was steckt dahinter? Kleinbauern schließen sich zusammen, um so einen Marktzugang zu bekommen. Angebaut werden ausschließlich Mischkulturen nach biologischen, alten und bewährten Methoden. Der Vorteil ist, dass z.B. das Wissen der Ureinwohner Sansibars nicht verloren geht – dem Menschen und der Natur zum Wohle. Die Bauern erhalten zudem einen fairen Preis, der ca. 50 % über dem Weltmarktniveau liegt. Auf diese Weise erhalten sie eine solide Existenzgrundlage. Hilfreich ist hierbei die finanzielle Unterstützung der EU. Anschließend durfte die Gruppe die Lagerhalle besichtigen, wo sich prall gefüllte Säcke auftürmten. Ein betörender Duft nach Nelken, Pfeffer, Zimt u.a. Gewürzen erfüllte die Scheune. Im Verkaufsraum ließen es sich die Damen nicht nehmen und füllten ihre häuslichen Gewürzschränke auf.

Weiter ging es zur Schweinekoppel. Auch dort gibt es eine erstaunliche Entwicklung. Das in den 80er Jahren als ausgestorben geltende „Mohrenköpfle“ wollten die Hohenloher Bauern nicht hinnehmen. Sie taten sich zusammen und konnten mit 7 Sauen und einem Eber diese verloren geglaubte Rasse wieder beleben. Heute gibt es ca. 3500 Muttersauen, die jährlich ca. 70 000 Ferkel werfen. Die Teilnehmer konnten sich davon überzeugen, dass die Schweine in einem sehr großen Gelände völlig frei entsprechend ihrer Natur leben können. Sie rannten munter umher und schnappten sich die Eicheln, die der Gästeführer mitgebracht hatte. Wie erklärt wurde, ist das Fleisch dieser Tiere absolut Bio und vom Öko-Test mit „sehr  gut“ bewertet worden. 2005 haben die führenden Tierschutzverbände der Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall den Förderpreis „Pro Tier“ verliehen. Beim anschließenden Abendessen konnte sich die Gruppe von den guten Gewürzen und dem schmackhaften Fleisch selbst überzeugen.

Mit vielen neuen Erkenntnissen und frisch gestärkt ging es trotz der annähernd 40o nach Schwäbisch Hall in das neue Globe Theater zu Shakespeares Komödie „Was ihr wollt“. Es war eine moderne, humorvolle Inszenierung, bei der doch immer wieder der klassische Shakespeare zu erkennen war. Es war ein Stück zum Lachen und so endete dieser Ausflug recht fröhlich. 

MYKENE Die sagenhafte Welt des Agamemnon

Werte Freundinnen der mykenischen Kultur! Mein Name ist Heinrich Schliemann.
Ich bin der weltweit beste Kenner Homers und der bedeutendste Archäologe aller Zeiten. Mein fester Glaube an Homers Ilias führte mich nicht nur nach Troja, sondern auch zum Burgberg von Mykene. Dort machte ich spektakuläre Entdeckungen, die den Ruhm vom goldreichen Mykene in die Welt trugen! Begleiten Sie mich nun auf meinem Rundgang!


Bei unserer Führung durch die Ausstellung im Badischen Landesmuseum Schloss Karlsruhe, stellte sich unser Museumsführer, verkleidet als H. Schliemann, mit diesen bzw. ähnlichen Worten vor. Zunächst erzählte er ein paar einführende Worte über sich selbst: Im Großherzogtum Mecklenburg-Schwerin wurde er als fünftes von neun Kindern geboren. Aus finanziellen Gründen musste er das Gymnasium verlassen und begann 1836 eine Kaufmannslehre. Über Hamburg gelangte er nach St. Petersburg, wo er erfolgreich tätigt war. 1850 zog es ihn jedoch nach Amerika wo er eine Bank gründete und geschickt investierte. Zurück in Europa wurde er durch Handelsbeziehungen mit der zaristischen Armee sehr reich. Jetzt endlich konnte er sich seinen Traum erfüllen und wurde Archäologe, wenn auch seine Erfolge umstritten waren, wie er bedauernd zugab.

Nach dieser Einführung durften wir durch die Nachbildung des berühmten Löwentors in die Räume der Ausstellung eintreten. Herr „Schliemann“ nahm wieder den Faden auf und erzählte weiter: 1874 reiste er nach Mykene, um Spuren der in Homers Ilias genannten Personen und Orte zu erforschen, insbesondere das Grab des Agamemnon. Schließlich entdeckte er im November 1876 prunkvolle Schachtgräber mit zahlreichen Goldschätzen, darunter die berühmte „Goldmaske des Agamemnon“. Die bis dahin weitgehend  unbekannte Kultur nahm Gestalt an und wurde als erste europäische Hochkultur eingestuft. Weitere Forschungen ergaben, dass die mykenische Kultur in Zentralgriechenland etwa 1600 v. Chr. ihre Blüte erlebte und weit ausstrahlte. Nach ihrem Zerfall lebte die glanzvolle Zeit nur noch in den Mythen fort.
Während Herr Schliemann erklärte, bewunderten wir die Geschicklichkeit der mykenischen Kunsthandwerker. Diese feinen, filigranen Objekte hatten es uns angetan. Mit jedem weiteren Saal den wir betraten, wuchs unsere Hochachtung vor dieser alten Kultur. 

Besuch im Atrium der Seniorenresidenz Pro Seniore mit selbstgebackenen Kuchen

Auf vielfachen Wunsch war der Club der Frau auch in diesem Jahr wieder zu Gast in der Seniorenresidenz Pro Seniore, Abteilung Pflege.

Wie in den letzten Jahren, so brachten die Damen auch diesmal wieder den Blumenschmuck für die Tische mit, um dieser Nachmittagsveranstaltung eine freundliche Note zu verleihen. Es war anrührend zu sehen, wie sich vor allem die weiblichen Bewohner über diesen Frühlingsgruß freuten.

Etliche Clubmitglieder hatten keine Mühe gescheut und sehr leckere Kuchen gebacken, die auch von den fleißigen Bäckerinnen serviert wurden. Die Auswahl war so groß, dass alle Anwesenden verschiedene Sorten probieren konnten. Vor allem der fruchtig-frische Erdbeerkuchen hatte es den Heimbewohnern angetan. Die gute Stimmung lockte auch einige Bewohner vom Betreuten Wohnen an und so unterhielten sich alle bestens. Einige ganz Mutige wurden übermütig und wagten sogar ein Tänzchen. Selbstverständlich nur unter der Fürsorge der dortigen Mitarbeiter.

Beim Abschied mussten die Damen des Clubs der Frau versprechen, im nächsten Jahr wiederzukommen. Dieser Bitte kommen sie sehr gerne nach.  

Bericht an mediacompany - April 2019

 

Zwei neue Ehrenmitglieder im Club der Frau

Kürzlich beging der Club der Frau seine Jahreshauptversammlung mit 7 Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft und 2 neuen Ehrenmitgliedern.

Für 25-jährige Mitgliedschaft Roswitha Wittel. Für 40 Jahre Alice Alphons, Brigitte Keicher und Ilse Mayer. Für 45 Jahre Maria Hoffer, Christa Steiner und Marianne Zörner.
Bedauerlicherweise konnten nicht alle geehrten Damen dabei sein.  
Zwei verdiente Mitglieder wurden zum Ehrenmitglied ernannt. Margrid Roth war Gründungsmitglied und 22 Jahre lang 2. Vorsitzende, davor auch noch tätig als Schriftführerin. Sie legte ihr Amt bei der HV 2015 nieder.  Margret Roßberg, ebenfallsein Gründungsmitglied war 45 Jahre Schatzmeisterin. Sie hat die Kasse stets bestens verwaltet. 2017 legte auch sie ihr Amt nieder. Die Ehrenmitgliedschaft ist ein Dankeschön an beide Damen.

Bei der anschließenden Wahl gab es fast keine Veränderungen. Nahezu einstimmig wurden der Vorstand und die Beiräte wieder gewählt. Alle nahmen die Wahl an. Einzig Birgit Scheible, die 20 Jahre als Beisitzerin tätig war, stellte ihr Amt zur Verfügung. Mit einigen Dankesworten und einem schönen Blumenstrauß wurde sie von der 1. Vorsitzenden, Walburga Schell, aus ihrem Amt verabschiedet. Sie bleibt auf jeden Fall dem Verein treu und wird die Aktivitäten ohne Vereinsarbeit genießen.
Der Kassenbericht, vorgetragen von der Schatzmeisterin Ursula Müller, fiel positiv aus, so dass einstimmig beschlossen wurde, dem Frauenhaus Ludwigsburg wieder eine Spende zukommen zu lassen.
Wie die Vorsitzende zum Schluss ausführte, ist das neue Halbjahresprogramm in Arbeit. Es wird mit der Beschreibung der Clubreise nach Hamburg verteilt.     

Jahresauftakt 2019

Auch in diesem Jahr öffnete das Restaurant Otterbach seine Pforten für das Neujahrsessen des Clubs der Frau. Der Wintergarten mit seinem besonderen Ambiente sowie Küche und Keller haben es den Damen angetan.
Ein unterhaltsamer, netter Abend nahm auch Dank der lustigen Beiträge einiger Mitglieder seinen Lauf.

 

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